Eingewöhnung

Die Aufgabe der Umgebung ist nicht, das Kind zu formen, sondern ihm zu erlauben, sich zu offenbaren.

                              (M. Montessori)

Die Eingewöhnung


Um eine gute und für das Kind vertraute Umgebung zu schaffen, ist nicht nur die Raumgestaltung, das spielerische Angebot und Anregungen wichtig, sondern das Wichtigste gerade zu Beginn der Tagespflege ist die Bindung zwischen mir und dem Tagespflegekind. Um diese Bindung entstehen und konstant werden zu lassen, ist eine behutsame und sensible Eingewöhnung in Zusammenarbeit mit den Eltern immens wichtig. Meine Eingewöhnung erfolgt nach dem Berliner Modell und umfasst mindestens einen Zeitraum von 3-4 Wochen. Die Kinder bleiben anfangs immer in Begleitung eines  Elternteils in meiner Kindertagespflege, damit sie sich an mich und unsere häusliche Umgebung gewöhnen und den Elternteil als sicheres Netz, als vertraute Person im Hintergrund haben. Nach und nach, wenn das Kind mich kennt und allmählich Nähe zu mir aufgebaut hat, mit mir spielt und sich in unseren Räumlichkeiten frei bewegt, ohne Angst zu haben und/oder den Schutz und die Nähe des Elternteils zu suchen, fangen wir mit dem Abnabelungsprozess zum jeweiligen Elternteil an. In zeitlichen Stufen verlässt der Elternteil die Kindertagespflege, bis das Kind über den kompletten Betreuungszeitraum ohne die Eltern bei mir bleiben kann.



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